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Herzlich WillkommenShisha weltweit
21.03.2008 - Erik Preusker
Die Shisha verbinden wir alle mit dem Orient und Nordafrika. Ob Tunesien, Ägypten, arabische Emirate oder Türkei - Shisha rauchende Einheimische gehören immer dazu. Doch ist dieses Bild nicht etwas altertümlich?
Die Wasserpfeife stammt wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folge aus Zentralafrika, wo sie aus einfachsten Materialien hergestellt wurde und den heutigen Shishas kaum noch gleicht. Die ältesten Funde sind über 700 Jahre alt und widerlegen damit die Theorien, dass Shishas aus Indien oder Ägypten stammen. Fakt ist aber, dass vor Jahrhunderten auch in China schon Wasserpfeife geraucht wurde. Insbesondere im arabischen Raum erlangte die Shisha eine große Beliebtheit, nicht zuletzt, da unsere Freunde aus dem Orient den feuchten "Moassel" Tabak erfanden. Dieser erst schmeckte nach Früchten und basierte nicht auf der Verbrennung von Tabak. Somit liegen die eigentlichen Wurzeln des uns bekannten Shisha Rauchens wohl doch irgendwo zwischen Wüstensand und Pyramiden.
Jahrzehnte nach dem ersten Apfeltabak erspähen wir auch in Deutschland erste Shisha Shops, die über das Internet oder in Fachgeschäften allerlei orientalische Wasserpfeifen anbieten. Was folgt ist ein wahrer Boom in Deutschland, der vor allem von Jugendlichen ausgelöst wurde. Seit einigen Jahren sehen wir nun Jugendliche zusammen an Schläuchen ziehen und von Fruchttabak schwärmen. Dieser entwickelt sich nämlich genauso wie die Shishamodelle an sich:
Heutzutage kommen einige Shishas in Onlineshops noch aus Ägypten; China stellt sich jedoch als Produktionsland an die Spitze. Der süße Tabak findet ebenso ein neues Mekka. Während wir in Deutschland noch hauptsächlich auf Tabak aus dem Orient vertrauen (müssen), führen uns mittlerweile ein gutes Dutzend amerikanische Tabakhersteller vor Augen, wohin der Trend geht. Mit Sorten, wie "Pineapple Pie", "Sex on the Beach" oder "Butterscotch" werden immer 'verrücktere' Geschmäcker rauchbar gemacht. Dank intensivster Aromastoffe schmecken diese dann sogar beeindruckend identisch und lecker - schade nur, dass die Gesetzgebung in Deutschland uns diesen Tabak vorenthält.
Auch in Frankreich, England und den USA finden sich in den letzten Jahren vermehrt Jugendliche zu Communities zusammen, die nicht nur einen völlig neuen Markt erschaffen, sondern ihre Kultur durch das Element der Wasserpfeife bereichern.
Wie der globale Eroberungszug der Shisha sich fortsetzt wird die Zeit zeigen, der ägyptische Bauer raucht wohl trotzdem weiterhin sein Pfeifchen auf der Straße.
Die Wasserpfeife stammt wissenschaftlichen Erkenntnissen zu folge aus Zentralafrika, wo sie aus einfachsten Materialien hergestellt wurde und den heutigen Shishas kaum noch gleicht. Die ältesten Funde sind über 700 Jahre alt und widerlegen damit die Theorien, dass Shishas aus Indien oder Ägypten stammen. Fakt ist aber, dass vor Jahrhunderten auch in China schon Wasserpfeife geraucht wurde. Insbesondere im arabischen Raum erlangte die Shisha eine große Beliebtheit, nicht zuletzt, da unsere Freunde aus dem Orient den feuchten "Moassel" Tabak erfanden. Dieser erst schmeckte nach Früchten und basierte nicht auf der Verbrennung von Tabak. Somit liegen die eigentlichen Wurzeln des uns bekannten Shisha Rauchens wohl doch irgendwo zwischen Wüstensand und Pyramiden.
Jahrzehnte nach dem ersten Apfeltabak erspähen wir auch in Deutschland erste Shisha Shops, die über das Internet oder in Fachgeschäften allerlei orientalische Wasserpfeifen anbieten. Was folgt ist ein wahrer Boom in Deutschland, der vor allem von Jugendlichen ausgelöst wurde. Seit einigen Jahren sehen wir nun Jugendliche zusammen an Schläuchen ziehen und von Fruchttabak schwärmen. Dieser entwickelt sich nämlich genauso wie die Shishamodelle an sich:
Heutzutage kommen einige Shishas in Onlineshops noch aus Ägypten; China stellt sich jedoch als Produktionsland an die Spitze. Der süße Tabak findet ebenso ein neues Mekka. Während wir in Deutschland noch hauptsächlich auf Tabak aus dem Orient vertrauen (müssen), führen uns mittlerweile ein gutes Dutzend amerikanische Tabakhersteller vor Augen, wohin der Trend geht. Mit Sorten, wie "Pineapple Pie", "Sex on the Beach" oder "Butterscotch" werden immer 'verrücktere' Geschmäcker rauchbar gemacht. Dank intensivster Aromastoffe schmecken diese dann sogar beeindruckend identisch und lecker - schade nur, dass die Gesetzgebung in Deutschland uns diesen Tabak vorenthält.
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