Archiv für Mai 2008

Shisha Tabak länger frisch halten

Donnerstag, 29. Mai 2008

Um Shisha Tabak, wie Serbetli, länger frisch zu halten, gibt es einige Tipps. Shisha Tabak ist grundsätzlich 2 Jahre haltbar. Das abgedruckte Datum auf der Verpackung ist meist das Produktionsdatum, nicht das Verfallsdatum. Shisha Tabak ist ein Mix aus Tabak, Glycerin und Melasse, daher ist er so feucht und klebrig. Wichtig ist bei der Lagerung des Tabaks darum nicht der Tabak selbst, sondern die Feuchtigkeit, die die Shisha so gut rauchen lässt.

Wichtig ist immer, dass der Shisha Tabak luftdicht verpackt wird. Je mehr Luft entweicht, desto mehr Feuchtigkeit verdampft. Daher bieten sich hier vor allem Marmeladengläser an. Weiterhin kann der Tabak in Tupperdosen gut gelagert werden. Im Endeffekt zählt, dass das Material keinen Eigengeschmack abgibt und luftdicht geschlossen werden kann. Vor allem für ganze Packungen oder kleine Proben empfehlen sich Zip-Tüten, die sehr preisgünstig sind. Außerdem sollte der Tabak keinesfalls in der Sonne gelagert werden, sonder eher in kühlen, schattigen Plätzen. Der Kühlschrank hat vielen Shisha Freunden hier bisher immer gute Ergebnisse geliefert!

Um alten Tabak wieder aufzufrischen, empfiehlt sich die Zugabe von etwas Feuchthaltemittel, wie Bahrein Magic Honey Mix. Weitere Details zum perfekten Nachfrischen von Shisha Tabak lesen Sie hier in Kürze!

Die Shisha

Dienstag, 27. Mai 2008

Die Shisha hat sich in den letzten Jahren zu einem der bekanntesten Rauchinstrumente gemausert. Wasserpfeifen gibt es jedoch schon seit einigen Jahrhunderten. Die ersten Versionen der Shisha finden wir in Zentralafrika, wo vor über 700 Jahren bereits solche Konstruktionen erstanden. Der Ursprung des Wortes liegt bei der Nargilé (Nargilem), welche in Indien aus einer Kokosnuss und einem Bambusrohr entstand.

Von da aus hat sich die Shisha vor allem im arabischen und vorderasiatischen Raum ausgebreitet. Shishas waren auch bis in die Neuzeit in China und Indien bekannt, vor allem aber Ägypten, die Türkei so wie die Vereinigten Arabischen Emirate stehen heute für die orientalische Wasserpfeife.

Wie eine solche Shisha funktioniert, ist einfach zu erklären: In dem Glas- oder Metallgefäß ist das Wasser, welches der Shisha (Wasserpfeife) den Namen gibt. In diese Bowl ragt ein Metallrohr. Dieses Rohr wird Tauchrohr genannt und mündet in dem Herzstück der Shisha, der Rauchsäule. Die Rauchsäule verbindet das Glasgefäß, den Tonkopf und den Schlauch miteinander und bewirkt, dass der Tabak im Tonkopf durch das Wasser geleitet wird. Am obersten Ende sitzt dieser Kopf, der von einem Ascheteller umgeben wird, der als Ablage für Kohle- und Tabakreste vorgesehen ist. Der Tabakkopf fasst circa 3-5 Gramm Shisha Tabak und ist meist aus Ton, selten aus Glas oder Metall.

Durch den Schlauch wird der Tabakdampf eingesogen. Der Tabak wird im Kopf durch einen Abstandshalter (Sieb oder Alu-Folie) von der glühenden Shisha Kohle getrennt, die den feuchten Tabak Mix erhitzt und so verdampfen lässt. Im Wasser wird der Dampf gekühlt und dann über den Schlauch eingesogen.

Die Shisha wird am liebsten zum Entspannen, in Gruppen geraucht. Nach dem Essen, beim abendlichen Zusammensitzen mit einem Bier und Chips, ist die Shisha vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt. Doch auch alleine, auf der Terrasse im Sonnenschein, im Park oder vor dem Fernseher ist die Wasserpfeife angesagt. So hat sich die Shisha im Laufe der letzten Jahre zu einem wahren Rauch-Klassiker etabliert und wird wohl noch viele Jahre in Deutschland zu finden sein!